Service Orientierten Architekturen (SOA)

Nachdem ich zwei Jahre mit einem kommerziellen ESB Produkt arbeiten durfte, bin ich davon überzeugt, dass SOA nur für bestimmte Aufgaben eingesetzt werden sollt und es keine Allzweckwaffe ist, die Software-Entwicklung generell billiger, besser oder schneller macht (so wie es zu Zeiten des SOA-Hypes von den Herstellern propagiert wurde).

Für die Bereitstellungen von Backend-Services ist die Technik gut geeignet. Einige BPM Suiten sehen aber vor, auch normale Anwendungslogik als Services auf dem ESB zu implementieren. Dies führt zu schwierig zu wartenden Anwendungen, da die Services und der Rest der Anwendung z.B. der BPM-Prozess samt zugehörigem User-Interface nicht gemeinsam verwaltet bzw. deployed werden können. Insofern ist ein ständiges explizites und aufwändiges Abhängigkeitsmanagement zwischen den Anwendungen und zugehörigen Logik-Services nötig.
Siehe auch BPM.